Verantwortung heißt nicht, alles allein zu tragen
Katechismus: §§ 1567–1574
Bei der Weihe legt der Bischof dem zu Weihenden die Hände auf und bittet um den Heiligen Geist. Der empfangene Auftrag bleibt in eine Gemeinschaft eingebunden: Priester wirken mit ihrem Bischof und untereinander, Diakone stehen im Dienst von Verkündigung, Liturgie und tätiger Liebe.
Verantwortung wird dadurch nicht kleiner, aber sie muss nicht aus eigener Kraft bewältigt werden. Auch im Alltag können Menschen Hilfe annehmen, anderen Raum geben und das Anvertraute tun, ohne ihren Wert durch Leistung beweisen zu müssen.
Gedanke dieser Folge
KernsatzGottes Gnade macht den Menschen nicht unabhängig, sondern bereit für einen Dienst in Gemeinschaft.
Weitere Folgen
Kapitel & Zeitmarken
- 0:00 Einstiegsfrage bis 0:08
- 0:08 Einleitung bis 0:24
- 0:24 Leitsatz bis 0:32
- 0:32 Die Essenz für heute bis 0:46
- 0:47 Gemeinsam weitertragen bis 0:56
- 0:56 Persönliche Erfahrung bis 1:24
- 1:24 Gebet zum Heiligen Geist bis 1:37
- 1:38 Impuls bis 3:47
- 3:47 Abschlussgebet bis 4:07
- 4:07 Dein Schritt für heute bis 4:17
- 4:18 Abschluss bis 4:27
Vertiefung
Verdichteter Impuls
Die Weihe beginnt nicht mit persönlichem Anspruch, sondern mit Empfang. In der Handauflegung und im Gebet wird sichtbar: Der Auftrag kommt von Gott, ebenso die Kraft, ihm zu entsprechen.
Verlangsamungsfrage
Wo verwechsle ich Verantwortung noch mit dem Anspruch, alles allein tragen zu müssen?
Dein Schritt für heute
Lege für einen Augenblick eine Hand offen hin und vertraue Gott still eine Aufgabe an, die dich belastet.
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
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