Du kannst Gottes Ruf nicht an dich reißen
Katechismus: §§ 1575–1582
Die Weihe gilt als Geschenk, das niemand aus eigenem Recht beanspruchen kann. Ein möglicher Ruf wird gehört, geprüft und von der Kirche bestätigt. Durch die Weihe prägt der Heilige Geist einen Menschen bleibend und stellt ihn in den Dienst Christi und seiner Kirche.
Auch außerhalb eines geweihten Amtes bleibt diese Haltung bedeutsam. Gaben, Zeit und Kraft müssen nicht dem eigenen Wert dienen. Was einem Menschen anvertraut ist, kann empfangen und für andere eingesetzt werden, ohne daraus einen persönlichen Besitz zu machen.
Gedanke dieser Folge
KernsatzGeistliche Vollmacht ist keine persönliche Auszeichnung, sondern eine bleibende Sendung im Dienst Christi.
Weitere Folgen
Kapitel & Zeitmarken
- 0:00 Einstiegsfrage bis 0:07
- 0:07 Einleitung bis 0:24
- 0:24 Leitsatz bis 0:33
- 0:33 Die Essenz für heute bis 0:46
- 0:46 Gemeinsam weitertragen bis 0:53
- 0:53 Persönliche Erfahrung bis 1:20
- 1:20 Gebet zum Heiligen Geist bis 1:33
- 1:33 Impuls bis 3:39
- 3:39 Gottes Ruf ist kein Besitz sondern eine anvertraute Antwort bis 3:57
- 3:57 Abschlussgebet bis 4:15
- 4:15 Dein Schritt für heute bis 4:27
- 4:27 Abschluss bis 5:14
Vertiefung
Verdichteter Impuls
Christus sorgt weiterhin für seine Kirche. Was er den Aposteln anvertraute, bleibt durch ihre Nachfolger gegenwärtig. In der Weihe wird diese Sendung durch rechtmäßig geweihte Bischöfe weitergegeben.
Verlangsamungsfrage
Wo verwechsle ich eine anvertraute Aufgabe mit meinem eigenen Wert?
Dein Schritt für heute
Vielleicht öffnest du für einen Augenblick die Hände und nennst still eine Gabe, die du heute weitergeben möchtest.
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
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