Nicht jede Nähe darf Zugriff auf dein Inneres bekommen
Nähe kann verbinden und dennoch zur heimlichen Übergabe werden. Wo jede Forderung, Erregung oder Begegnung ins Innerste vordringt, beginnt Berührung zu herrschen.
Unberührtheit erscheint hier nicht als Kälte oder Rückzug, sondern als innere Souveränität: anwesend sein, dienen und lieben, ohne die eigene Mitte preiszugeben. Die leise Setzung lautet, Gefühl zuzulassen, ihm aber nicht die Regierung zu überlassen.
Gedanke dieser Folge
KernsatzUnberührtheit lässt Begegnung zu, ohne das Innerste preiszugeben.
Weitere Folgen
Vertiefung
Verdichteter Impuls
Unberührtheit ist weder Kälte noch Flucht. Sie bezeichnet jene stille Eigenständigkeit, in der ein Mensch gegenwärtig sein kann, ohne sich jedem Einfluss zu überlassen.
Verlangsamungsfrage
Welcher Einfluss hat in deinem Inneren mehr Raum erhalten, als ihm zusteht?
Dein Schritt für heute
Vielleicht legst du für einen Augenblick eine Hand auf deine Mitte und sprichst leise: „Ich darf bei mir bleiben.“
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
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