Wenn du nichts leisten kannst, bleibt deine Würde
Katechismus: §§ 1527–1534
Schwere Krankheit und die Gebrechlichkeit des Alters können die eigenen Möglichkeiten stark begrenzen. Nach dem Katechismus bleibt Gottes Zuwendung davon unberührt: In der Krankensalbung begegnet Christus dem Menschen durch das Gebet der Kirche und die Salbung mit geweihtem Öl.
Auch Berufung erschöpft sich nicht in Aktivität. Taufe, Firmung und Eucharistie tragen den gemeinsamen Glaubensweg; Weihe und Ehe richten empfangene Gnade auf den Dienst an anderen. So gehören Tragen und Getragenwerden zusammen, ohne dass menschlicher Wert an Stärke gebunden wäre.
Gedanke dieser Folge
KernsatzMenschliche Schwäche mindert weder die Würde des Lebens noch die Treue Gottes.
Weitere Folgen
Kapitel & Zeitmarken
- 0:00 Einstiegsfrage bis 0:07
- 0:07 Einleitung bis 0:26
- 0:26 Leitsatz bis 0:35
- 0:35 Die Essenz für heute bis 0:50
- 0:50 Gemeinsam weitertragen bis 0:54
- 0:54 Persönliche Erfahrung bis 1:22
- 1:22 Gebet zum Heiligen Geist bis 1:34
- 1:34 Impuls bis 3:35
- 3:35 Abschlussgebet bis 3:56
- 3:56 Dein Schritt für heute bis 4:07
- 4:07 Abschluss bis 4:53
Vertiefung
Verdichteter Impuls
Schwere Krankheit und die Gebrechlichkeit des Alters verändern das Leben. Kräfte schwinden, Abhängigkeiten wachsen, vertraute Aufgaben werden unmöglich. Doch der Mensch verliert dadurch weder seinen Wert noch seinen Platz vor Gott.
Verlangsamungsfrage
Was bleibt von meinem Selbstbild, wenn ich meinen Wert nicht länger aus meiner Leistungsfähigkeit ableite?
Dein Schritt für heute
Du könntest für einen Augenblick eine Hand öffnen und still wahrnehmen: Auch heute darf ich empfangen.
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
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Weitere Podcasts von Samuel Glöggl: Bibel in einem Jahr, Briefe an die Welt, Der Souveräne Blick, Heute heilig, Von der inneren Regierung oder direkt diese Arbeit mittragen.