Die Weihe macht Verantwortung nicht zum persönlichen Besitz
Katechismus: §§ 1535–1542
Kirchlicher Dienst gründet nach dem Katechismus nicht allein auf Begabung, Wahl oder menschlicher Beauftragung. Bei der Weihe zum Bischof, Priester oder Diakon nimmt Christus einen Menschen in seine Sendung hinein und stärkt ihn durch den Heiligen Geist.
Handauflegung und Weihegebet machen diese anvertraute Aufgabe sichtbar. Der Amtsträger ersetzt Christus nicht, sondern dient dem, was Christus vollbracht hat. Das kann den Blick auf Verantwortung verändern: Sie bleibt ernst, muss aber nicht aus eigener Kraft getragen werden.
Gedanke dieser Folge
KernsatzChristus schenkt das Amt nicht als Rang, sondern als geistgetragenen Dienst an seinem Volk.
Weitere Folgen
Kapitel & Zeitmarken
- 0:00 Einstiegsfrage bis 0:10
- 0:10 Einleitung bis 0:27
- 0:27 Leitsatz bis 0:36
- 0:36 Die Essenz für heute bis 0:49
- 0:49 Gemeinsam weitertragen bis 0:54
- 0:54 Persönliche Erfahrung bis 1:24
- 1:24 Gebet zum Heiligen Geist bis 1:37
- 1:37 Impuls bis 3:49
- 3:49 Abschlussgebet bis 4:05
- 4:05 Dein Schritt für heute bis 4:15
- 4:15 Abschluss bis 5:02
Vertiefung
Verdichteter Impuls
Durch Taufe und Firmung erhalten alle Gläubigen Anteil an der Sendung Christi. Innerhalb dieser gemeinsamen Würde beruft er Einzelne zu einem besonderen Dienst als Bischof, Priester oder Diakon.
Verlangsamungsfrage
Wo verwechsle ich geistliche Verantwortung mit Ansehen, Einfluss oder persönlicher Stärke?
Dein Schritt für heute
Vielleicht magst du einen Augenblick lang für einen Bischof, Priester oder Diakon beten, dessen Dienst dein Leben berührt hat.
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
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