Krankensalbung schenkt Nähe, auch wenn Heilung ausbleibt
Katechismus: §§ 1519–1526
Wenn Krankheit den eigenen Handlungsspielraum einengt, antwortet die Kirche nicht mit einer Erklärung des Leids, sondern mit Gebet, Handauflegung und Salbung. Der Katechismus beschreibt darin Christi stärkende Gegenwart durch den Heiligen Geist, verbunden mit Mut, Frieden und Vergebung.
Körperliche Genesung kann erbeten werden, ist aber nicht zugesagt. Auch wenn das Leiden bleibt, soll der kranke Mensch nicht allein sein. Am Lebensende weist die Salbung zusammen mit der Eucharistie als Wegzehrung auf Christus, der den Menschen auf der letzten Strecke begleitet.
Gedanke dieser Folge
KernsatzWo die eigene Kraft schwindet, bleibt Christus gegenwärtig und schenkt Halt.
Weitere Folgen
Kapitel & Zeitmarken
- 0:00 Einstiegsfrage bis 0:11
- 0:11 Einleitung bis 0:29
- 0:29 Leitsatz bis 0:39
- 0:39 Die Essenz für heute bis 0:51
- 0:52 Gemeinsam weitertragen bis 0:59
- 0:59 Persönliche Erfahrung bis 1:26
- 1:26 Gebet zum Heiligen Geist bis 1:39
- 1:40 Impuls bis 3:53
- 3:53 Abschlussgebet bis 4:11
- 4:11 Dein Schritt für heute bis 4:21
- 4:22 Abschluss bis 4:28
Vertiefung
Verdichteter Impuls
Die Krankensalbung geschieht in schlichten Zeichen: Hände werden aufgelegt, ein Gebet wird gesprochen, geweihtes Öl berührt den Kranken. Darin wird die Nähe Christi leiblich erfahrbar.
Verlangsamungsfrage
Was könnte es bedeuten, die eigene Schwäche nicht nur als Verlust, sondern als einen Ort der Begegnung mit Christus anzunehmen?
Dein Schritt für heute
Vielleicht magst du den Namen eines kranken oder sterbenden Menschen leise vor Gott nennen und einen Augenblick bei ihm verweilen.
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
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