Von der inneren Regierung Cover

Ohne Grenzen wird Nähe zur stillen Untreue

Die eigene Mitte geht selten auf einmal verloren. Ansprüche, Stimmungen und kleine Nachgiebigkeiten können sie nach und nach verschieben, bis Dienst, Güte und Verantwortung ihre Form verlieren.

Eine Grenze sagt deshalb nicht zuerst Nein zum anderen, sondern Ja zu dem, was bewahrt werden muss. Sie ordnet das Offene, hält Hingabe frei von Vermischung und ermöglicht Verbundenheit, ohne das Eigene preiszugeben. Die leise Setzung ist, das Nichtverhandelbare ohne Härte zu wahren.

Gedanke dieser Folge

Kernsatz

Treue zeigt sich darin, dem Wesentlichen einen geschützten Raum zu geben.

Weitere Folgen

Vertiefung

Verdichteter Impuls

Grenzen entstehen nicht nur aus Furcht oder Distanz. Sie können Ausdruck einer inneren Bindung sein: an das Anvertraute, an die eigene Verantwortung, an ein erkanntes Maß.

Verlangsamungsfrage

Welche Grenze würde gegenwärtig nicht meine Distanz, sondern meine tiefste Verbundenheit schützen?

Dein Schritt für heute

Vielleicht notierst du in einem Satz, welchem Wert deine nächste klare Grenze dienen darf.

Wenn du hier weitergehen möchtest: im Die Kunst der Selbstregierung weiterlesen.

Folgendetails

Grenze als TreueVeröffentlicht am 03. August 2026Laufzeit 3 Min. 41 Sek.

Personen in dieser Folge

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