Am Grab endet dein Festhalten, nicht Gottes Treue
Katechismus: §§ 1679–1686
Christliche Hoffnung überspringt weder den Schmerz noch die Endgültigkeit des Verlusts. Sie betrachtet den Tod im Licht von Jesu Sterben und Auferstehung. Mit dem Tod endet der Empfang der Sakramente, nicht aber die im Leben gewachsene Zugehörigkeit zu Christus. Die Kirche vertraut den Verstorbenen deshalb betend Gottes Barmherzigkeit an.
Die Begräbnisliturgie ist kein weiteres Sakrament für den Verstorbenen. Sie verbindet das Gebet für ihn mit Trost und Hoffnung für die Trauernden. Regionale Bräuche und Formen der Volksfrömmigkeit können darin ihren Platz haben, wenn sie vom Evangelium her auf Christus ausgerichtet bleiben.
Gedanke dieser Folge
KernsatzAm Grab hält die Kirche die Hoffnung fest, dass Gottes Leben stärker ist als unser Sterben.
Weitere Folgen
Kapitel & Zeitmarken
Vertiefung
Verdichteter Impuls
Christlicher Glaube lebt nicht nur in den großen Feiern der Liturgie. Er findet auch einfache Gestalten: ein Kreuzzeichen, eine Kerze, ein vertrautes Gebet, den Rosenkranz, eine Wallfahrt, einen Segen im Alltag.
Verlangsamungsfrage
Welche Hoffnung bleibt in mir, wenn alle einfachen Antworten verstummen?
Dein Schritt für heute
Nimm dir einen Moment und sprich leise den Namen eines Verstorbenen vor Gott aus.
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
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