Ohne eigene Familie gehörst du trotzdem zu Gottes Familie
Katechismus: §§ 1655–1662
Ein gewöhnliches Zuhause kann zum geistlichen Ort werden, ohne dass das Familienleben idealisiert wird. Als Hauskirche empfängt, lebt und vermittelt die christliche Familie den Glauben durch Gebet, Vergebung, tätige Liebe und einen ehrlichen Umgang mit Fehlern.
Die sakramentale Ehe verweist auf die Liebe Christi zur Kirche und verlangt zugleich tägliche Geduld und Verantwortung. Auch unverheiratete oder allein lebende Menschen gehören ohne Einschränkung zu Gottes Familie. Gemeinden und Familien sollen ihnen wirkliche Zugehörigkeit ermöglichen.
Gedanke dieser Folge
KernsatzGottes Familie wächst im gemeinsamen Glauben und öffnet sich denen, denen ein eigenes familiäres Zuhause fehlt.
Weitere Folgen
Kapitel & Zeitmarken
Vertiefung
Verdichteter Impuls
Familienleben besteht aus Gewöhnlichem: Arbeit, Müdigkeit, Nähe, Missverständnissen und neuen Anfängen. Gerade darin kann ein Raum entstehen, in dem Gott gegenwärtig wird.
Verlangsamungsfrage
Wo könnte mein Leben für einen anderen Menschen zu einem Ort wirklicher Zugehörigkeit werden?
Dein Schritt für heute
Vielleicht sendest du einer alleinlebenden Person eine kurze Nachricht, die schlicht sagt: Ich denke an dich.
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
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