Wenn eure Kraft nachlässt, trägt Gottes Treue euer Ja
Katechismus: §§ 1639–1646
Ein menschliches Versprechen muss auch Veränderungen, Krisen und Verletzungen standhalten. Der Katechismus beschreibt die sakramentale Ehe deshalb nicht nur als private Vereinbarung: Gott nimmt das freie Versprechen an und begründet ein bleibendes Eheband.
Diese Gnade ersetzt weder Gespräch noch Geduld, Umkehr und verantwortliche Entscheidungen. Sie stärkt Eheleute zu Vergebung, wachsender Einheit und ausschließlicher Treue. So erscheint die Unauflöslichkeit nicht zuerst als äußere Härte, sondern als Konsequenz einer Liebe, die den ganzen Menschen und die gemeinsame Zukunft meint.
Gedanke dieser Folge
KernsatzIm Sakrament der Ehe nimmt Gott das freie Versprechen zweier Menschen in seine eigene Treue hinein.
Weitere Folgen
Kapitel & Zeitmarken
Vertiefung
Verdichteter Impuls
Am Anfang der Ehe steht eine freie, gegenseitige Hingabe. Zwei Menschen vertrauen einander nicht nur den gegenwärtigen Augenblick an, sondern auch eine Zukunft, die sie noch nicht überblicken.
Verlangsamungsfrage
Woraus lebt ein Versprechen weiter, wenn die eigene Kraft nicht mehr ausreicht?
Dein Schritt für heute
Vielleicht magst du für einen Augenblick ein Ehepaar vor Gott nennen und um neue Kraft für seinen gemeinsamen Weg bitten.
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
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