Maria zeigt: Die Herkunft hat nicht das letzte Wort | Ad diem illum laetissimum · Papst Pius X.
Wenn Wert erst durch Leistung entsteht, wird die eigene Geschichte schnell zum Urteil. Ad diem illum laetissimum setzt einen anderen Anfang: Pius X. erinnert an das Jubiläum der Lehre von der unbefleckten Empfängnis Mariens und an die Freude, mit der ihre Verkündigung aufgenommen wurde.
Gemeint ist nicht die jungfräuliche Geburt Jesu, sondern Gottes bewahrende Gnade für Maria vom ersten Augenblick ihres Daseins an. Daraus entsteht ein Menschenbild, in dem Zuwendung der Leistung vorausgeht. Zugleich bleibt zu prüfen, wo die beschriebene Einmütigkeit Unterschiede verdeckt oder Reinheit moralisch verengt wird.
Gedanke dieser Folge
KernsatzNoch bevor ein Mensch etwas leisten oder verfehlen kann, ist Gottes Zuwendung schon da.
Weitere Folgen
Kapitel & Zeitmarken
Vertiefung
Verdichteter Impuls
Pius X. erinnert an das fünfzigjährige Jubiläum der Verkündigung von der unbefleckten Empfängnis Mariens. Gemeint ist ihre Bewahrung vor der Erbsünde vom ersten Augenblick ihres Lebens an.
Verlangsamungsfrage
Welchen Menschen erkläre ich noch immer zu sehr aus seiner Vergangenheit?
Dein Schritt für heute
Vielleicht magst du einen Namen aufschreiben und still hinzufügen: „Deine Geschichte ist noch nicht zu Ende.“
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
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