Eucharistie: Was Menschen verbindet, wenn Nähe nicht genügt | Mirae caritatis · Papst Leo XIII.
Gemeinschaft entsteht für Leo XIII. nicht allein durch Anwesenheit, gute Absichten oder gleiche Meinungen. Er beschreibt die Eucharistie als geistliche Mitte, aus der Leben, Glaube, Liebe und kirchliche Verbundenheit hervorgehen.
Der Brief setzt der menschlichen Zerstreuung die Vereinigung mit Christus entgegen. Eucharistische Anbetung, Kongresse und die Verehrung des geweihten Brotes erscheinen dabei nicht als Zusatz, sondern als Formen einer wiederholten Ausrichtung, die den Menschen und die Kirche prägt.
Gedanke dieser Folge
KernsatzIn der Eucharistie empfängt der Mensch jene Liebe, die ihn verwandelt und mit anderen verbindet.
Weitere Folgen
Kapitel & Zeitmarken
Vertiefung
Verdichteter Impuls
Äußere Nähe bewahrt nicht vor innerer Entfernung. Menschen können vieles miteinander teilen und dennoch ohne tragende Verbundenheit bleiben.
Verlangsamungsfrage
Aus welcher Mitte heraus suche ich die Nähe zu anderen?
Dein Schritt für heute
Vielleicht verweilst du einen Augenblick vor einem Kreuz und lässt die Worte in dir ruhen: „Du bist meine Mitte.“
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
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