Wer verteidigt Orden, wenn ihr Schutz unbequem wird? | Gravissimas · Papst Leo XIII.
Loyalität zeigt sich dort, wo öffentlicher Rückhalt nicht selbstverständlich ist. Im Mai 1901 bestätigt Leo XIII. den Kardinal von Lissabon und die portugiesischen Bischöfe darin, religiösen Gemeinschaften angesichts massiven politischen Drucks beizustehen.
Der knappe Brief würdigt ihre gemeinsame Eingabe an den König als Ausdruck ihres Hirtendienstes. Dabei stehen nicht Besitz oder institutionelles Eigeninteresse im Mittelpunkt, sondern Berufung, Gebet, Bildung und Dienst. Die bleibende Frage lautet, ob eine Gesellschaft das still Tragende nur duldet oder auch verlässlich schützt.
Gedanke dieser Folge
KernsatzWo Berufung unter Druck gerät, wird Beistand zu einem Zeugnis des Glaubens.
Weitere Folgen
Kapitel & Zeitmarken
Vertiefung
Verdichteter Impuls
Religiöse Gemeinschaften leben von einer Bindung, deren Wert sich nicht immer unmittelbar messen lässt. Ihr Gebet, ihr Dienst und ihre Beständigkeit wirken oft im Verborgenen.
Verlangsamungsfrage
Wessen Würde oder Berufung braucht gerade meine stille, verlässliche Unterstützung?
Dein Schritt für heute
Vielleicht schreibst du einen Namen auf, dem du heute mit einem kurzen Zeichen den Rücken stärken möchtest.
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
Weitergehen
Weitere Podcasts von Samuel Glöggl: Bibel in einem Jahr, Der Souveräne Blick, Heute heilig, Katechismus in einem Jahr, Von der inneren Regierung oder direkt diese Arbeit mittragen.