Wenn Leistung die innere Unruhe nicht stillt | Annum sacrum · Papst Leo XIII.
Äußere Ordnung kann die Frage nach dem inneren Zentrum eines Lebens nicht ersetzen. Ende Mai 1899 verbindet Leo XIII. die geplante Feier des Heiligen Jahres in Rom mit einer geistlichen Entscheidung, die tiefer reicht als festliche Formen.
Das Heiligste Herz Jesu steht dabei für Nähe, Liebe und Hingabe, nicht für bloßes Gefühl. Der Text deutet Unruhe als Folge einer verlorenen Ausrichtung und erinnert daran, dass Erneuerung bei der Bindung des Gewissens beginnt. Programme, Erfolg und Selbstgenügsamkeit können diese Mitte nicht schaffen.
Gedanke dieser Folge
KernsatzWer sein Herz nicht bindet, bleibt leichter gebunden, als er denkt.
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Kapitel & Zeitmarken
Vertiefung
Verdichteter Impuls
Annum sacrum steht an einer Schwelle: eine Zeit wird als heilig gerahmt, damit das Innere neu geordnet wird. Nicht das Äußere soll glänzen, sondern das Verstreute im Menschen gesammelt werden.
Verlangsamungsfrage
Woran hängt mein Herz gerade mehr, als mir guttut?
Dein Schritt für heute
Für einen Atemzug lang die Hand auf die Brust legen und innerlich nur diesen einen Satz sprechen: „Ich will mich sammeln.“
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
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