Wenn der Staat Glauben als Gefahr behandelt | Spesse volte · Papst Leo XIII.
Katholische Einrichtungen geraten 1898 in Italien unter politischen Druck. Leo XIII. sieht darin mehr als einen Konflikt zwischen Staat und Kirche: Wo religiöses Engagement pauschal als staatsfeindlich gilt, werden Gewissen, Bildung und soziale Verantwortung geschwächt.
Das Lehrschreiben verteidigt die Kirche als eigenständige Kraft, ohne zur Verbitterung aufzurufen. Seine bleibende Prüfung lautet, ob Menschen aus ihrem Glauben heraus dienen, sprechen und Gemeinschaft bilden dürfen, ohne unter Generalverdacht zu geraten.
Gedanke dieser Folge
KernsatzEine Gesellschaft wird nicht freier, wenn sie das Gewissen nur duldet, solange es schweigt.
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Kapitel & Zeitmarken
Vertiefung
Verdichteter Impuls
In Spesse volte spricht Leo XIII. aus einer verwundeten Lage heraus. Katholische Vereine, Presse, Bildung und Seelsorge geraten unter Druck, nicht weil sie Gewalt suchen, sondern weil ihre Bindung an den Glauben politisch misstrauisch gelesen wird.
Verlangsamungsfrage
Wo neige ich dazu, eine Überzeugung schon deshalb zu verdächtigen, weil sie nicht aus meiner eigenen Welt stammt?
Dein Schritt für heute
Nimm dir einen Moment und benenne still eine Person oder Gruppe, deren gutes Tun du leichter sehen möchtest.
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
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