Von der inneren Regierung Cover

Wer zu viel trägt, verliert den Raum fürs Wesentliche

Übermaß kann ein Leben laut machen, auch wenn kein Streit herrscht. Zu viele Dinge, Worte und Pläne zerstreuen die eigene Haltung und nehmen dem Notwendigen den Raum.

Begrenzung erscheint hier nicht als Mangel, sondern als Selbstbindung. Eine klare Auswahl bewahrt die Form. Die leise Setzung lautet, nichts hinzuzufügen, nur um zu beeindrucken, und bewusst nur das zu halten, was sich wirklich tragen lässt.

Gedanke dieser Folge

Kernsatz

Wer weniger festhält, kann klarer stehen.

Weitere Folgen

Kapitel & Zeitmarken

  1. 0:00 Würde zeigt sich nicht in Fülle, nicht in Vorrat, nicht in Aufwand bis 0:58
  2. 0:58 So wurde Würde eine Geste nicht eine Ordnung bis 2:04
  3. 2:04 Nicht spielerisch, nur gesammelt bis 3:07
  4. 3:07 Wo der Schritt nicht eilt, um überall zu sein bis 4:12
  5. 4:12 Er wählt, weil er tragen will bis 5:25

Vertiefung

Verdichteter Impuls

Weniges ist nicht zuerst ein Verlust. Es kann eine Form der Achtung sein: vor dem eigenen Leben, vor der eigenen Kraft, vor dem, was wirklich getragen werden will.

Verlangsamungsfrage

Was in meinem Leben nimmt Raum ein, ohne mir wirklich Halt zu geben?

Dein Schritt für heute

Vielleicht legst du einen Gegenstand für einen Moment beiseite und spürst, wie der frei gewordene Raum wirkt.

Wenn du hier weitergehen möchtest: im Die Kunst der Selbstregierung weiterlesen.

Folgendetails

Weniges als WürdeVeröffentlicht am 18. Mai 2026Laufzeit 5 Min. 25 Sek.

Personen in dieser Folge

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