Von der inneren Regierung Cover

Würde als Selbstbindung

Freiheit verliert ihre Form, wenn jede Stimmung den Kurs bestimmt. Eine selbst gewählte Grenze kann dagegen Richtung geben, ohne das Leben zu verschließen.

Würde erscheint hier nicht als Pose oder Frage des Auftretens. Sie wächst aus Selbstregierung: den eigenen Kräften Maß zu geben, sich nicht treiben zu lassen und auch im Schwanken nicht jedem Impuls zu folgen.

Die praktische Setzung lautet: Dem eigenen Maß treu bleiben, auch wenn es niemand sieht.

Gedanke dieser Folge

Kernsatz

Wahre Selbstleitung wächst aus der stillen Zustimmung zum Guten, nicht aus dem Druck, alles zu kontrollieren.

Weitere Folgen

Kapitel & Zeitmarken

  1. 0:00 Würde durch Selbstbindung bis 1:09
  2. 1:09 Es gab Tage, an denen ich gelassen wirkte und doch zerstreut war bis 2:17
  3. 2:17 Würde entsteht aus Selbstbindung bis 3:15
  4. 3:15 Er nennt Freiheit, die Fähigkeit, sich nicht treiben zu lassen bis 4:28
  5. 4:28 Ich bleibe gebunden an mein Maß, auch wenn es niemand sieht bis 5:22

Vertiefung

Verdichteter Impuls

Es gibt eine Weise, sich selbst zu „regieren“, die nicht hart ist: eine innere Ordnung, die nicht aus Angst entsteht, sondern aus Wahrheit.

Verlangsamungsfrage

Was in mir hat heute am meisten nach „Regie“ gegriffen — und wovor wollte es mich schützen?

Dein Schritt für heute

Nimm dir 60 Sekunden und sprich innerlich: „Ich lasse heute das Drängen los“ — und atme dreimal ruhig aus.

Wenn du hier weitergehen möchtest: im Die Kunst der Selbstregierung weiterlesen.

Folgendetails

Würde als SelbstbindungVeröffentlicht am 02. März 2026Laufzeit 5 Min. 22 Sek.

Personen in dieser Folge

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