Du kannst Verantwortung nicht wegdelegieren | Verantwortung ohne Delegation
Wo Verantwortung auf Umstände, Systeme oder andere Menschen verteilt wird, gehen Klarheit, Ruhe und Würde verloren. Aufgaben lassen sich weitergeben; die Folgen dessen, was man duldet, bleiben jedoch nicht fern.
Innere Ordnung beginnt mit der Frage, was jetzt zu tragen ist, nicht mit der Suche nach Schuldigen. Verantwortung zeigt sich still: im Übernehmen der Folgen und im Halten der eigenen Ordnung.
Gedanke dieser Folge
KernsatzDie letzte Verantwortung bleibt bei dem Menschen, der sein Leben ordnen will.
Weitere Folgen
Kapitel & Zeitmarken
- 0:00 Es gibt ein Wort, das oft benutzt und selten getragen wird bis 0:58
- 0:58 Delegierte Verantwortung schwächt die Entscheidungskraft bis 1:53
- 1:53 Niemand lebt mein Leben für mich bis 3:09
- 3:09 Wo sie verdünnt wird, entsteht Unruhe bis 4:05
- 4:05 Was ich dulde, dafür trage ich Verantwortung bis 5:03
Vertiefung
Verdichteter Impuls
Verantwortung wird oft ausgesprochen, bevor sie wirklich angenommen ist. Sie klingt groß, solange sie abstrakt bleibt. Erst im Konkreten zeigt sich, ob sie getragen wird.
Verlangsamungsfrage
Wo in meinem Leben nenne ich noch Umstände, obwohl längst eine Antwort von mir gefragt ist?
Dein Schritt für heute
Nimm dir einen unerledigten kleinen Punkt und schreibe daneben: „Das gehört zu mir.“
Folgendetails
Personen in dieser Folge
Host: Samuel Glöggl.
Weitergehen
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