Von der inneren Regierung Cover

Nicht jede Nähe darf Zugriff auf dein Inneres bekommen

Nähe kann verbinden und dennoch zur heimlichen Übergabe werden. Wo jede Forderung, Erregung oder Begegnung ins Innerste vordringt, beginnt Berührung zu herrschen.

Unberührtheit erscheint hier nicht als Kälte oder Rückzug, sondern als innere Souveränität: anwesend sein, dienen und lieben, ohne die eigene Mitte preiszugeben. Die leise Setzung lautet, Gefühl zuzulassen, ihm aber nicht die Regierung zu überlassen.

Gedanke dieser Folge

Kernsatz

Unberührtheit lässt Begegnung zu, ohne das Innerste preiszugeben.

Weitere Folgen

Vertiefung

Verdichteter Impuls

Unberührtheit ist weder Kälte noch Flucht. Sie bezeichnet jene stille Eigenständigkeit, in der ein Mensch gegenwärtig sein kann, ohne sich jedem Einfluss zu überlassen.

Verlangsamungsfrage

Welcher Einfluss hat in deinem Inneren mehr Raum erhalten, als ihm zusteht?

Dein Schritt für heute

Vielleicht legst du für einen Augenblick eine Hand auf deine Mitte und sprichst leise: „Ich darf bei mir bleiben.“

Wenn du hier weitergehen möchtest: im Die Kunst der Selbstregierung weiterlesen.

Folgendetails

Unberührtheit als FreiheitVeröffentlicht am 27. Juli 2026Laufzeit 3 Min. 39 Sek.

Personen in dieser Folge

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